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  1. Du weißt es längst, man kann hienieden, Nichts Schlechtres als ein Deutscher sein! - Georg Herwegh
  2. Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaft unzugänglich zu machen. - Johann Wolfgang von Goethe
  3. Die Deutschen, wie die Juden, lassen sich wohl unterdrücken, aber nicht vertilgen. - Johann Wolfgang von Goethe
  4. Zu berichtigen verstehen die Deutschen, nicht nachzuhelfen. - Johann Wolfgang von Goethe
  5. Wenn mich jemand früge, wo ich mir den Platz meiner Wiege bequemer, meiner bürgerlichen Gesinnung gemäßer oder meiner poetischen Ansicht entsprechender denke, ich könnte keine liebere Stadt als Frankfurt nennen. - Johann Wolfgang von Goethe
  6. Die Deutschen sind ehrliche Leute. - William Shakespeare
  7. Es ist nachgerade zum öffentlichen Geheimnis geworden, daß das geistige Leben des deutschen Volkes sich gegenwärtig in einem Zustande des langsamen, einige meinen auch, des rapiden Verfalls befindet. - Julius Langbehn
  8. Meine Hoffnung ruht auf der Verbindung alles dessen, was den deutschen Namen trägt. - Luise von Preußen
  9. Die Deutschen zu loben? – Dazu würde mehr Vaterlandsliebe erfordert, als man nach dem Lose, welches mir geworden, billigerweise von mir verlangen kann. - Arthur Schopenhauer
  10. Mit Italien lebt man wie mit einer Geliebten: heute im heftigen Zank, morgen in Anbetung – in Deutschland wie mit einer Hausfrau, ohne großen Zank und ohne große Liebe. - Arthur Schopenhauer
  11. Gut deutsch sein heißt sich entdeutschen. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  12. Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, daß er sie tut. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  13. Das Talent zur Disziplin ist die Wurzel von Preußens Größe. - Christian Morgenstern
  14. Selbst im Falle einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen. - Christian Friedrich Hebbel
  15. Weil die Deutschen wissen, daß die wilden Tiere frei sind, fürchten sie, durch die Freiheit zu wilden Tieren zu werden. - Christian Friedrich Hebbel
  16. Das Wort 'Wenn' ist das deutscheste aller deutschen Worte. - Christian Friedrich Hebbel
  17. Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. - Heinrich Heine
  18. Die deutsche Sprache ist an sich reich, aber in der deutschen Konversation gebrauchen wir nur den zehnten Teil dieses Reichtums; faktisch sind wir also spracharm. - Heinrich Heine
  19. Luther erschütterte Deutschland – aber Franz Drake beruhigte es wieder: er gab uns die Kartoffel. - Heinrich Heine
  20. Die Riesen sind auf immer verschwunden aus Deutschland. - Heinrich Heine
  21. Deutsche Treue, deutsches Hemde, die verschleißt man in der Fremde! - Heinrich Heine
  22. Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie. - Heinrich Heine
  23. Eine Nation, die es duldet, daß über ihre größten Geister mit so frecher Stimme der Stab gebrochen wird, ist es nicht wert, daß sie die großen Geister erzeugte. - Karl Ferdinand Gutzkow
  24. Niemand in der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue. - Publius Cornelius Tacitus
  25. Am Grunde eines Problems sitzt immer ein Deutscher. - Voltaire
  26. Manche deutschen Wörter sind so lang, daß sie perspektivisch wirken. Es sind keine Wörter, es sind alphabetische Prozessionen. - Mark Twain
  27. Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen. - Mark Twain
  28. Wenn ein Deutscher zu sogenannter Würde oder auch nur zu Geld kommt, bläht er sich dick, blickt breit, spricht grob, setzt sich aufs große Pferd, reitet den Fußsteg und peitscht die Gehenden. - Johann Gottfried Seume
  29. Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen? - Georg Christoph Lichtenberg
  30. Er war, was man in allen Ländern zwischen dem Rhein und der Donau eine gute Haut nennt. - Georg Christoph Lichtenberg
  31. Kein Land sagt sich selbst so viele Wahrheiten als Deutschland. - Jean Paul
  32. Das ist unumstößlich gewiß, daß die Zukunft der irdischen Geschicke, die Zukunft Deutschlands, an dem einzelnen Menschen hängt, nicht an den Massen. Alles liegt an den Menschen und an nichts hat Deutschland so großen Mangel wie an Menschen. - Paul Anton de Lagarde
  33. Kannst du mit der Sprache schnauben, schnarren, poltern, donnern, krachen, mögest lieber spielen, scherzen, lieben, kosen, tändeln, lachen. - Friedrich Freiherr von Logau
  34. Denn ihr Deutschen, auch Ihr seid tatenarm und gedankenvoll. - Johann Christian Friedrich Hölderlin
  35. Und es mag deutschen Wesen, Einmal noch die Welt genesen. - Emanuel Geibel
  36. Deutsch: Ich grüb es gern in alle Rinden ein, An jede deutsche Türe möcht ichs schreiben: Das einzige Mittel, deutsch zu bleiben: Ist deutsch zu sein! - Robert Hamerling
  37. Welche Sprache darf sich mit der deutschen messen, welche andere ist so reich und mächtig, so mutig und anmutig, so schön und mild als unsere? - Carl Ludwig Börne
  38. Es gehört zum deutschen Bedürfnis, beim Biere von der Regierung schlecht zu reden. - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  39. Meine Herren, arbeiten wir rasch! Setzen wir Deutschland, sozusagen, in den Sattel! Reiten wird es schon können. - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  40. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. - Napoleon I. Bonaparte
  41. Wenn mir im Ausland ein Mann auffällt, zu unbeholfen für einen Franzosen, zu zeremoniös für einen Engländer, zu treuherzig für einen Italiener, zu biegsam für einen Spanier, zu lebhaft für einen Holländer, zu bescheiden für einen Russen – einen Mann, der mit schiefen Bücklingen sich aufdrängt und mit unbeschreiblicher Entsagung allen huldigt, die er für vornehmer hält als sich, so sagt mir mein Herz und mein Blut im Gesicht: "Das ist dein Landsmann." - Karl Julius Weber
  42. Wie lang' zerfleischt mit eigner Hand, Germanien seine Eingeweide! - Johann Peter Uz
  43. Möge Deutschland nie seine Größe und sein Glück auf anderen Grundlagen erbauen wollen als auf der Gesamtheit aller seiner zur vollsten Ausbildung der in jedes einzelne von ihnen gelegten Anlagen und Kräfte erzogenen Kinder, also auf so vielen Grundlagen, als es Söhne und Töchter gibt. - Paul Anton de Lagarde
  44. Der Rhein Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze. - Unbekannt
  45. Die Deutschen sind in einem unseligen Wahne befangen. Sie meinen immer noch, es käme darauf an, Recht zu haben. - Carl Ludwig Börne
  46. In dem deutschen Bürgertum liegt die edelste Kraft, die Führerschaft auf dem Gebiet idealer und praktischer Interessen. - Gustav Freytag
  47. Uns Deutschen thut es besonders not, beides in lebendiger Erinnerung zu halten: die Tage der Schmach und der ruhmreichen Erhebung. - Ludwig Häußer
  48. Es ist echt deutsch, daß bei uns keine politische Frage vorher einfach und klar aus dem sachlichen Urteil beantwortet wird, sondern immer und überall aus dem enggeistigen Vorurteil der Bekenntnisse politischer Sippen. - Aus Serbien
  49. Der Deutsche ist ein Virtuos in der Kunst, sich mit Leichtigkeit in fremde Stimmungen zu versetzen und den Kreutz- und Quersprüngen der abenteuerlichsten Phantasie mühelos zu folgen. - Friedrich Spielhagen
  50. Die Deutschen sind tapfer ohne Nebengedanken, sie schlagen sich um zu schlagen, wie sie trinken um zu trinken. - Heinrich Heine
  51. Den Deutschen ist nichts daran gelegen, zusammenzubleiben, aber doch, für sich zu bleiben. Jeder, sei er auch, welcher er wolle, hat so ein eignes Für-sich, das er sich nicht gern möchte nehmen lassen. - Johann Wolfgang von Goethe
  52. Der Charakter des deutschen Volkes besteht darin, daß es keinen Nationalcharakter besitzt. - Gotthold Ephraim Lessing
  53. Dem Deutschen ist die Verwaltung der geistigen europäischen Güter vorzugsweise übertragen, Ausbildung und Entwicklung von Sitte, Gesetz, Kunst, Wissenschaft im christlichen Sinn. In allen Trübsalen und Hartsalen, die über ihn hingefahren sind, hat er diese Aufgabe nimmer vergessen. - Ernst Moritz Arndt
  54. Immer war der Kopf bei den Deutschen Diener ihres Herzens. – Die Deutschen sind von je nur durch die gemütlichen Eindrücke zu lenken gewesen, die ihnen die Personen machten. - Gustav Freytag
  55. Das deutsche Volk ist frei, bleibt frei und regiert in alle Zukunft sich selbst. Das ist der einzige Trost, der dem deutschen Volke geblieben ist. - Friedrich Ebert
  56. Man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ. - Graffito
  57. Wiedervereinigung ist Unzucht mit Abhängigen. - Graffito
  58. Pampers für alle! - Graffito
  59. Fehler sind dazu da, daß man sie begeht. - Graffito
  60. Deutschland, einig, stark und groß, die Scheiße geht von vorne los! - Graffito
  61. Ein Bundesrepublikaner kennt keinen Scherz. - Graffito
  62. Es lebe die Oktoberrevolution 1989! - Unbekannt
  63. Demokratie – jetzt oder nie! - Unbekannt
  64. Jetzt geht es nicht um Bananen – jetzt geht es um die Wurst. - Unbekannt
  65. Surf-Freiheit für die Ostseeküste! - Unbekannt
  66. Für die führende Rolle der Partei, aber ganz und gar gegen ihre Alleinherrschaft. - Unbekannt
  67. Vorwärts zu neuen Rücktritten! - Unbekannt
  68. Rechtssicherheit ist die beste Staatssicherheit! - Unbekannt
  69. Gegen Arroganz der Macht. - Unbekannt
  70. Kein Artenschutz für Wendehälse! - Unbekannt
  71. Für harte Arbeit hartes Geld. - Unbekannt
  72. Eine Lüge tötet hundert Wahrheiten. - Unbekannt
  73. Skepsis bleibt die Bürgerpflicht. - Unbekannt
  74. Demokratie ja – Chaos nein! - Unbekannt
  75. Freiheit - Gleichheit - Ehrlichkeit. - Unbekannt
  76. Allein die Menschen entscheiden, wen sie mit der Führung beauftragen. - Unbekannt
  77. Wir sind ein Volk! - Unbekannt
  78. So wie es ist, bleibt es nicht. Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein? - Unbekannt
  79. Neue Männer braucht das Land. - Unbekannt
  80. Bleibe im Lande und wehre dich redlich. - Unbekannt
  81. Knüppel zu Blockflöten. - Unbekannt
  82. Wir kämpften für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz, jetzt kämpfen wir für einen menschlichen Kapitalismus. - Unbekannt
  83. Wahlen ändern nichts – sonst wären sie ja verboten. - Unbekannt
  84. Deutsche können alle Plagen, aber keine Durst ertragen. - Unbekannt
  85. Deutschland ohne Ausländer ist wie ein Klavier ohne schwarze Tasten. - Unbekannt
  86. Typisch deutsch: Erst die Sonne fürchten, dann keine Kälte vertragen. - Unbekannt
  87. Niedah mid dea rechtschreihbunk!! - Unbekannt
  88. Als guter Deutscher bin ich geteilter Ansicht! - Unbekannt
  89. Deutschland ist das Land der unbegrenzten Zumutbarkeit. - Unbekannt
  90. Die große Wend’ in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. - Unbekannt
  91. Deutschland – einig Unverstand! - Unbekannt
  92. Artikel 23: Kein Anschluß unter dieser Nummer! - Unbekannt
  93. Gute Erziehung hat noch nie eine Revolution zum Scheitern gebracht. - Unbekannt
  94. Wer nicht wählen kann muß fühlen. - Unbekannt
  95. Knast – wer drinnen ist, ist draußen. - Unbekannt
  96. Die Freiheit im Kapitalismus ist nicht die Freiheit an sich, ist auch nicht unbedingt die Freiheit für den einzelnen, sondern die Freiheit des Stärkeren. - Unbekannt
  97. Mancher hat beides: Bananen in der Hand und Rosinen im Kopf. - Unbekannt
  98. Unser Land umfaßt ein Tausendstel der Weltbevölkerung, hat aber sechzig Prozent aller Volksabstimmungen rund um den Erdball durchgeführt. - Unbekannt
  99. Was der Rheinländer verspricht, hält der Westfale. - Unbekannt
  100. Als Westfalen haben wir das Recht, langsam zu denken, und die Pflicht, richtig zu denken. - Unbekannt
  101. Merke: Für alle deutschlandgeilen Zonis!
  102. Ab 1. Juli geht’s ans Eingemachte, ihr Oberpenner. Aber wahrscheinlich macht’s bei euch erst klick, wenn die Scheiße über eurer Rübe klack macht. Bis 7.10.89 war ich in der Opposition, seit 7.5.90 bin ich’s wieder! - Unbekannt
  103. Jeder Dummkopf kann einen Mord ausführen, aber nur ein Künstler bringt einen natürlichen Tod zustande. - Unbekannt
  104. Es kam doch nicht zur Wiedervereinigung, nur damit wir ein Jahr lang Bananen kaufen können. Vielen von denen, die damals „Wir sind ein Volk“ riefen, ist es heute scheißegal, wie es anderen Menschen geht. Das Projekt Wiedervereinigung ist verlogen, weil viele zu viel vergessen haben. - Unbekannt
  105. Honecker hat uns belogen! Kohl hat uns betrogen! - Unbekannt
  106. Wir haben mehr verloren als unsere Ketten. - Unbekannt
  107. Jedes Volk, ob es greint oder grient, hat die Regierung, die es verdient. - Unbekannt
  108. Geistige Deutsche werden schwer und spät zum eigentlichen Leben geboren; sie machen dann eine zweite Geburt durch, an der viele sterben. - Hugo von Hofmannsthal
  109. Die Deutschen lobt man nicht – aus gutem Grunde. - Aus Lettland
  110. Germanen waren wir, Deutsche sind wir, Europäer werden wir sein. - Arthur Moeller van den Bruck
  111. Das große deutsche Volk der Dichter und Denker. - Edward George Earle Lord Bulwer-Lytton
  112. Ein Deutscher ist mit Vergnügen alles, nur nicht er selber. - Jean Paul
  113. Phantasterei
  114. Die Deutschen hätten keine Phantasie? Ein Satz, der sich selber zerstört. Die Deutschen haben überall sie, Wo se nicht hingehört. - Franz Grillparzer
  115. Wenn die Deutschen dereinst doch die Torheit ihrer ewigen Vereinsmeierei begreifen lernen, wird zunächst sicherlich ein Verein zur Abschaffung der Vereine gegründet werden. - Henrik Ibsen
  116. Ich selbst schließe mich der Ansicht an, daß sich die Bevölkerung Germaniens niemals durch Heiraten mit Fremdstämmen vermischt hat und so ein reiner, nur sich selbst gleicher Menschenschlag von eigener Art geblieben ist. Für Strapazen und Mühen bringen sie nicht dieselbe Ausdauer auf, und am allerwenigsten ertragen sie Durst und Hitze, wohl aber sind sie durch Klima oder Bodenbeschaffenheit gegen Kälte und Hunger abgehärtet. - Publius Cornelius Tacitus
  117. Die Kluft zwischen den Fraktionen zu überbrücken, ist schwierig. Ich betrachte das ganze parlamentarische Fraktionswesen als eine Krankheit, deren Bestand auf dem strebsamen Ehrgeize der Führer beruht, mit dem sie als politische Kondottieri ihre Aussichten bald nach oben, bald nach unten zu verbessern suchen. Bekämpfen wir diese unglückliche Neigung zur itio in partes? Wenn wir zusammenhalten, werden wir den Teufel aus der Hölle schlagen. Wir müssen uns daran gewöhnen, in jedem Deutschen zuerst den Landsmann, nicht den politischen Gegner zu sehen. - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  118. Arbeitsamkeit, Sparsamkeit, Nüchternheit des Verstandes, Langmut ohne Feigheit, Ehrlichkeit, mit etwas klimatischer Unbehilflichkeit versetzt, sind alte anerkannte Volkstugenden der Deutschen. - Ernst Moritz Arndt
  119. Der Germane ist die Seele unserer Kultur. - Houston Stewart Chamberlain
  120. Der Rhein ist natürlich langweilig, die Weinberge sind steif und öd und, soweit ich es beurteilen kann, die Deutschen sämtlich Amerikaner. - Oscar Wilde
  121. Das deutsche Volk hat anderes zu tun, als gewagte Versuche mit Frauenstudium anzustellen. Sorgen wir vor allem, daß unsere Männer Männer bleiben! - Otto Friedrich von Gierke
  122. Jetzt muß der Geist von Weimar, der Geist der großen Philosophen und Dichter wieder unser Leben erfüllen. - Friedrich Ebert
  123. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie meine Verehrung, meine leidenschaftliche Liebe für, mein Glaube an Deutschland zunimmt. Je mehr ich andere Nationen kennen lerne, je mehr ich mit Leuten — gebildeten und ungebildeten — aller Klassen aus allen Völkern Europas verkehre, desto mehr liebe ich Deutschland und die Deutschen. Mein Glaube, daß die ganze Zukunft Europas — d. h. der Zivilisation der Welt — Deutschland in den Händen liegt, ist zur Sicherheit geworden. (...) Ach du geliebte deutsche Nation! wirst Du denn nie die Größe Deiner Aufgabe entdecken und einsehen, daß Deine Wege nicht die der anderen Völker sein dürfen? - Houston Stewart Chamberlain
  124. Ein Deutscher – ein Bier; zwei Deutsche – ein Verein; drei Deutsche – ein Krieg. - Aus Polen
  125. Es macht den Deutschen nicht viel Ehre, daß einen anführen (was sonst mit anleiten gleichbedeutend ist) soviel heißt als einen betrügen. - Georg Christoph Lichtenberg
  126. Ihr fragt: was in unserer jetzigen Welt, An unsern Deutschen mir nicht gefällt? Ich sags und ziehe nicht lang im Winkel: Der Eigendünkel. - Franz Grillparzer
  127. Was der Deutsche bezahlt, das ißt er auch. - Deutsches Sprichwort
  128. Wir Deutsche fressen uns arm und krank in die Hölle. - Deutsches Sprichwort
  129. Wenn man Deutsche verderben will, ruft man Deutsche dazu. - Deutsches Sprichwort
  130. Es bricht der Wolf, o Deutschland, in deine Herden ein, und deine Hirten streiten um eine Handvoll Wolle sich. - Heinrich von Kleist
  131. Das Lächerlichste ist, daß die deutschen Affen der Ausländer ihre Mundart verachten und lieber die Sprachen ihrer Nachbarn verstümmeln, ihre Wörter radebrechen und ihre Silben verfälschen, als ihre eigene Landessprache rein und fertig reden wollen. - Johann Christoph Gottsched
  132. Wen Gott lieb hat, dem gibt er ein Haus in Frankfurt. - Deutsches Sprichwort
  133. Was sagt Lichtenberg? "Mich dünkt, der Deutsche hat seine Stärke vorzüglich in Originalwerken, worin ihm schon ein sonderbarer Kopf vorgearbeitet hat; oder mit anderen Worten: er besitzt die Kunst, durch Nachahmen original zu werden, in der größten Vollkommenheit." Es ist rund 150 Jahre her, seit dies geschrieben worden ist! Aber das bedeutet nicht Rasse, sondern Schicksal! - Robert Edler von Musil
  134. Deutsche zerfleischen einander, und der Wahnwitz der Nation erregt das Gelächter der anderen Nation. - Johann Gottfried Seume
  135. Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt! - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  136. Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Zeitgeist drei Söhne: den Konfektionsreisenden, den Radfahrer und den Oberlehrer. - Erich Mühsam
  137. Deutsches Reich und deutsche Nation sind zweierlei Dinge. Die Majestät des Deutschen ruhte nie auf dem Haupt seiner Fürsten. Abgesondert von dem politischen hat der Deutsche sich einen eigenen Wert gegründet und wenn auch das Imperium unterginge, so bliebe die deutsche Würde unangefochten. Sie ist eine sittliche Größe, sie wohnt in der Kultur und im Charakter der Nation, der von ihren politischen Schicksalen unabhängig ist. - Johann Christoph Friedrich von Schiller
  138. Mein Deutschland, mein Dornröschen, Schlafe, was willst du mehr? - Georg Herwegh
  139. Eine Nation, die allen gefallen will, verdient von allen verachtet zu werden. - Georg Christoph Lichtenberg
  140. Aber auch der deutschen Nation darf es nicht zum Vorwurf gereichen, daß ihre geographische Lage sie eng zusammenhält, indem ihre politische sie zerstückelt. Wir wollen die Umwälzungen nicht wünschen, die in Deutschland klassische Werke vorbereiten könnten. - Johann Wolfgang von Goethe
  141. Das macht den Deutschen von heute so unbeliebt: Er beruft sich bei jeder Gelegenheit auf seine »Geistesheroen«, die doch fast immer nur im Gegensatz zu ihm gelebt haben, und ist dabei genauso auf seinen Vorteil bedacht wie der Nachbar. - Christian Morgenstern
  142. Deutsche Größe bleibt bestehn. Sie ist eine sittliche Größe, sie wohnt in der Kultur und im Charakter der Nation, die von ihren politischen Schicksalen unabhängig ist. – Dieses Reich blüht in Deutschland ... - Johann Christoph Friedrich von Schiller
  143. Die Deutschen haben zwar vielen körperlichen Mut, aber auch gar keine Geistestapferkeit. Sie haben den Mut, nicht witzig zu sein; sie haben den Mut, nicht mit ihrer Sprache vertraut umzugehen, und auch aus Feigheit verstecken sie sich hinter die Moral. - Carl Ludwig Börne
  144. Der Deutsche ist in Estland guter Russe, im Elsass guter Franzose, in Amerika eifriger Yankee, nur in Deutschland will er nicht Deutscher, selbst nicht ein Coburg-Gothaer, sondern Gothaer oder Coburger sein. - Helmuth Graf von Moltke
  145. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben. - Jakob Wassermann
  146. Wie man behauptet, gibt es greise Menschen in Westfalen, die noch immer wissen, wo die alten Götterbilder verborgen liegen; auf ihrem Sterbebette sagen sie es dem jüngsten Enkel, und der trägt dann das teure Geheimnis in dem verschwiegenen Sachsenherz. - Heinrich Heine
  147. Deutschland ist eine anatomische Merkwürdigkeit:
  148. Es schreibt mit der Linken und tut mit der Rechten. - Kurt Tucholsky
  149. Ungleich den Franzosen und Engländern, loben die Deutschen nichts, ohne alles zu loben; sie glauben parteiisch sein zu müssen. - Jean Paul
  150. Ist dir bekannt, daß ein unglückliches Geschick und Karl der Große Hamburg zwischen dem dreiundfünfzigsten und vierundfünfzigsten Breitengrad angesiedelt haben, nahe den Lappen und Grönland, in einer geographischen Lage, welche ausgerechnet das abscheulichste aller Klimate ihr eigen nennt? - Jakob Gallois
  151. Wie Deutsche Straßenraub außer Landes für erlaubt hielten, so Mord im Krieg 18/12; so überall; Fehler, die man sich nicht gegen seine Familie etc. und Anhänger erlaubt, verstattet man sich gegen Fremde. - Jean Paul
  152. Man kann die Gedanken wie die Naturkörper ordnen; sie stehen auf niederer oder höherer Stufe, gleich Steinen, Pflanzen, Tieren. Es gibt mineralische, vegetabilische und tierische Ideen. Den deutschen Ideen, so kostbar sie auch sind, fehlt es an Leben. Ein Demant ist mehr wert als ein Ochs; aber ein Ochs lebt. - Carl Ludwig Börne
  153. Zu einem Goethe werden wir Deutschen es nicht wieder bringen, aber zu einem Caesar. - Oswald Spengler
  154. Dieses Deutschland hängt wie ein nasser Waschlappen
  155. zwischen den Völkern der Erde. - Wilhelm Raabe
  156. Die Deutschen hatten nunmehr genugsam historische Kenntnis von allen Dichtarten, worin sich die verschiedenen Nationen ausgezeichnet hatten. Von Gottsched war schon dieses Fächerwerk, welches eigentlich den inneren Begriff von Poesie zu Grunde richtet, in seiner »Kritischen Dichtkunst« ziemlich vollständig zusammengezimmert… - Johann Wolfgang von Goethe
  157. Es ist auf Erden alles unvollkommen, ist das alte Lied der Deutschen. Wenn doch einmal diesen Gottverlassnen einer sagte, daß bei ihnen nur so unvollkommen alles ist, weil sie nichts Reines unverdorben, nichts Heiliges unbelastet lassen mit den plumpen Händen, daß bei ihnen nichts gedeiht, weil sie die Wurzel des Gedeihns, die göttliche Natur, nicht achten. - Johann Christian Friedrich Hölderlin
  158. Goethes Stimme und ... Beispiel weisen darauf hin, daß der Deutsche mehr sein müsse als ein Deutscher, wenn er anderen Nationen nützlich, ja nur erträglich werden wolle - und in welcher Richtung er bestrebt sein solle, über sich und außer sich hinauszugehen. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  159. Juden und Deutsche haben vieles gemeinsam. Sie sind strebsam, tüchtig, fleißig und gründlich verhaßt bei den anderen. Juden und Deutsche sind Ausgestoßene ... Letzten Endes ist es ein religiöser Grund. Bei den Juden ist es klar. Bei den Deutschen sieht man das nicht so gut, weil man ihnen noch nicht ihren Tempel zerstört hat. Aber das kommt noch ... Die Deutschen haben den Gott, der Eisen wachsen ließ. Ihr Tempel ist der preußische Generalstab. - Franz Kafka
  160. Deutsche: Sie sind ernsthaft, sie sind tüchtig, sie arbeiten wie keine andere Nation auf der Welt, sie erreichen das Unglaubliche – aber es ist keine Freude unter ihnen zu leben. - Hugo von Hofmannsthal
  161. Niemand könnte daran hindern, daß nicht Deutschland [...] auch ein erobernder Staat würde, was kein ächter Deutscher wollen kann; da man bis jetzt wohl weiß, welche bedeutende Vorzüge in geistiger und wissenschaftlicher Bildung die deutsche Nation, solange sie keine politische Richtung nach außen hatte, erreicht hat, aber es noch unausgemacht ist, wie eine solche Richtung auch in dieser Rücksicht wirken würde. - Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt
  162. Deutschland ist nichts, aber jeder einzelne Deutsche ist viel, und doch bilden sich letztere gerade das Umgekehrte ein. Verpflanzt und zerstreut wie die Juden in alle Welt müssen die Deutschen werden, um die Masse des Guten ganz und zum Heile aller Nationen zu entwickeln, das in ihnen liegt. - Johann Wolfgang von Goethe
  163. Die Deutschen nennen alle ihre Freuden ausländisch: Ressource, Casino, Klub, Cercle etc. Assemblée, Hôtel, Table d'Hôte, Harmonie, Museum. - Jean Paul
  164. Wenn man aus Italien nach Deutschland zurückkommt, hat man ein Gefühl, als ob man plötzlich alt würde. - Christian Friedrich Hebbel
  165. Die Deutschen sind wiederkäuende Tiere. - Johann Wolfgang von Goethe
  166. Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen. - Kurt Tucholsky
  167. Man will die deutsche Volksseele erstarken sehen, indem sie sich mehr abschließen und begrenzen soll, und vergißt, daß gerade das Unbegrenztseinwollen, das über engen Nationalitätsschranken Stehenwollen ihre Haupteigentümlichkeit ist. - Christian Morgenstern
  168. Die Deutschen können erst über Literatur urteilen, seitdem sie selbst eine Literatur haben. - Johann Wolfgang von Goethe
  169. Wenn der Deutsche hinfällt, steht er nicht auf, sondern sieht sich um, wer ihm schadensersatzpflichtig ist. - Kurt Tucholsky
  170. Die Deutschen brauchen für jede Dummheit zweihundert Jahre; hundert, um sie zu begehen, und hundert um sie einzusehen. - Alexander Freiherr von Humboldt
  171. Und wenn wir Deutschen Gott und sonst nichts in der Welt fürchten, so respektieren wir selbst ihn nicht um seiner Persönlichkeit willen, sondern wegen des Geräusches seiner Donner. - Karl Kraus
  172. Voll Lieb und Geist und Hoffnung wachsen seine Musenjünglinge dem deutschen Volk heran; du siehst sie sieben Jahre später, und sie wandeln, wie die Schatten, still und kalt, sind wie ein Boden, den der Feind mit Salz besäte, dass er nimmer einen Grashalm treibt. - Johann Christian Friedrich Hölderlin
  173. Das deutsche Volk ist seit 1250 bis heute kleinbürgerlich gewesen; es scheint, daß es heute seine Art wieder zu ändern beginnt… Die kleinbürgerliche Art aber vereinzelt, sie verhindert den großen Zusammenhalt der Nation, den der Adel schaffen kann und nicht minder die Bourgeoisie. Sie entwickelt deshalb den Verstand stärker als das Gefühl, denn das Gefühl vereint die Menschen, der Verstand trennt sie. - Paul Ernst
  174. Deutsche, kauft deutsche Zitronen! - Kurt Tucholsky
  175. Ein Haufen von verhetzten, irregeleiteten, mäßig gebildeten, versoffenen und farbentragenden jungen Deutschen. - Kurt Tucholsky
  176. Die deutsche Geschichte gleicht einem ungebundenen Buche; so beschwerlich und verdrießlich ist sie zu lesen. Man muss oft die Bogen umwenden, verliert den Zusammenhang darüber, und Titel und Register liegen nicht selten in der Mitte versteckt. - Carl Ludwig Börne
  177. Die Deutschen sind übrigens wunderliche Leute! Sie machen sich durch ihre tiefen Gedanken und Ideen, die sie überall suchen und überall hineinlegen, das Leben schwerer als billig. - Johann Wolfgang von Goethe
  178. Doch liegt mir Deutschland warm am Herzen. Ich habe oft einen bittern Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das deutsche Volk, das so achtbar im einzelnen und so miserabel im ganzen ist. - Johann Wolfgang von Goethe
  179. Was der deutsche Geist sein könnte, wer hätte nicht schon darüber seine schwermütigen Gedanken gehabt! Aber dies Volk hat sich willkürlich verdummt, seit einem Jahrtausend beinahe: nirgendwo sind die zwei großen europäischen Narkotika, Alkohol und Christentum, lasterhafter gemißbraucht worden. Neuerdings kam sogar noch ein drittes hinzu, mit dem allein schon aller feinen und kühnen Beweglichkeit des Geistes der Garaus gemacht werden kann, die Musik, unsre verstopfte verstopfende deutsche Musik. Wieviel verdrießliche Schwere, Lahmheit, Feuchtigkeit, Schlafrock, wieviel Bier ist in der deutschen Intelligenz! Wie ist es eigentlich möglich, daß junge Männer, die den geistigsten Zielen ihr Dasein weihn, nicht den ersten Instinkt der Geistigkeit, den Selbsterhaltungs-Instinkt des Geistes in sich fühlen – und Bier trinken? [...] Der Alkoholismus der gelehrten Jugend ist vielleicht noch kein Fragezeichen in Absicht ihrer Gelehrsamkeit – man kann ohne Geist sogar ein großer Gelehrter sein –, aber in jedem andren Betracht bleibt er ein Problem. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  180. Im übrigen aber wird China Motto werden und eine ungeheure Mittelmäßigkeit dem deutschen Leben das Gepräge geben. - Hermann Bahr
  181. Früher war Deutschland auch für mich eine Achse, um die sich die Welt drehte, aber damit hat man natürlich keinen richtigen Standpunkt für richtig und falsch. - Ernst Ludwig Kirchner
  182. Ihr Deutschen seid ja keine Freunde der Bequemlichkeit! Ihr wollt es immer hart und schwierig haben! - Unbekannt
  183. Es wäre für jeden Deutschen wert, daß er einmal hinaus in die Fremde käme, um zu erfahren, was aus Deutschland geworden sei und wie burgenhaft stolz es sich von ferne ausnähme. Dann würde er es recht lieben lernen, nicht wie der Bauer seine Milchkuh, des Vorteils wegen, sondern wie ein Sohn seine Mutter, als unantastbares heiliges Gut. - Julius Stinde
  184. Es ist gewiß etwas sehr Charakteristisches in dem Deutschen, ein paar Erfahrungen gleich in ein System zu ordnen. - Georg Christoph Lichtenberg
  185. Sonderlich geht's in deutschen Landen fein zu, daß ein Fürst den andern, ein Edelmann den andern, eine Stadt die andere und allesamt einer den andern hindert. - Martin Luther
  186. Wie sich aus dem Zusammenbruche ein verjüngtes Deutschland erheben kann? Nur dadurch, daß seine Kultur im schroffen Gegensatze gegen das sich entwickelt, was sich den Geist der Zeit nennt. Nicht zu erfüllen, was zeitgemäß ist, wird das Losungswort der neuen Kultur sein dürfen, sondern was in der Zeit, ja trotz der Zeit ewig ist. - Sigmund von Hausegger
  187. Deutsche sind so alte Leute, lernen doch erst reden heute. Wann sie lernen doch auch wollten, wie recht deutsch sie handeln sollten! - Friedrich Freiherr von Logau
  188. O Deutschland!
  189. "Deutschland ist mir das Heiligste, das ich kenne! Deutschland ist meine Seele! Mein Halt, mein alles ist Deutschland. Es ist, was ich bin und haben muß, um glücklich zu sein! Das Schöne in den Augen der Kinder ist doch Deutschland, es ist die Treue, die Ehrlichkeit, der Fleiß der stillen Tat, die Anständigkeit, der Ruhepunkt im ziellosen Herumsuchen. Deutschland ist das, was mich gut macht! Die alten, verträumten Schlösser…, die lieben, windschiefen Häuser, die hochgiebeligen Städte, unser Hausrat, die Spinnenwinkel, die moosigen, klappernden Mühlen, die Sägen, der Christbaum, die Pfefferkuchen, das Fest, der Winter da draußen, die Schlittenschellen, die so segnend hereinklingen, dies alles ist Deutschland! Unsere Liebe ist deutsch, unser Zusammenhaltenmüssen, unser Aneinandergebundensein! Wenn Deutschland stirbt, so sterbe auch ich." - Luise von Preußen
  190. Wo es noch menschlichen Schöpfergeist gibt, ist noch kein Anlaß zum Verzweifeln. Sind wir auch arm, belastet, verschuldert, verhöhnt und beschimpft, so wollen wir trotzdem nicht sagen, daß wir gar nichts seien. Unser Acker kann wieder Frucht tragen und unser Gewerbe kann wieder blühen. Rufet das hinaus bis an alle Enden unseres Landes, damit die Gemüter sich aufrichten! - Friedrich Naumann
  191. O Deutschland, schwöre der Gasse ab und suche wieder Waldpfad und Feldweg mit all den wartenden Gesängen deiner jetzt verstörten Seele. - Friedrich Lienhard
  192. Was wir jetzt wie das liebe Brot brauchen, ist weder Monarchie noch Republik, weder Königschaft noch Präsidentschaft, sondern königswürdige Gesinnung. Ihr Sitz ist die Menschenseele. Von ihr geht Beseelungs- und Verklärungskraft aus. Unter dieser Kraft aber verstehen wir jene nahrhafte, stärkende Wärme von Mensch zu Mensch, deren Ausstrahlung das Leben wertvoll und eine Volksgemeinschaft edel macht. - Friedrich Lienhard
  193. Das Neue, Große, Befreiende muß kommen aus dem deutschen Geist, und zwar im Gegensatz zu Macht, Reichtum und Geschäften. - Jacob Christoph Burckhardt
  194. Deutschland ist in äußerster Not. Von der Urzelle aus muß die Erneuerung kommen. Die Urzelle ist aber keine sinnliche Sache, kein Außen, sondern ein Innen: Erneuere dein Herz, reinige dein Gewissen, ringe dich zum Sinn des Daseins durch! - Friedrich Lienhard
  195. Man kann nie zu stolz sein, wenn andere uns vergessen oder gar verachten wollen. Was sind die Völker und die Völkchen, die unseren Namen mit Hohn auszusprechen wagen. Laß sie sich erst fragen, was sie gleich oder besser als wir getan und gewirkt haben. Ich muß an unsere Tugend und Kraft erinnern, damit wir ihren heiligen Samen lebendig erhalten zur Lust und Blüte der kommenden Zeiten. Daß Stolz und Mut nicht vergehe, weise ich euch auf das letzte Unglück hin und auf alte und neue Verluste. Unsterblich Sehnsucht nach Freiheit, Standhaftigkeit, Würde und Hochsinn ziemt dem Gefallenen mehr als dem Stehenden; auch die Träne ziemt ihm über das Verlorene, aber nur, damit sein Herz heißer schlage und sein Haupt höherrage. Hört, hört! und klagt und weint mit mir, entbrennet und euch aufrichtet. - Ernst Moritz Arndt
  196. Der wirklich Gebildete hat an seinem Vaterlande mehr als derjenige, der sich nie Rechenschaft darüber zu geben vermag, weshalb sein Vaterland der Liebe und Opfer wert ist. Wer Bach, Mozart, Beethoven, Erwin, Holbein, Goethe, Grimm verstehen kann, liebt Deutschland anders, als wer in Deutschland nur den ihm gewohnten und darum bequemen Schauplatz seines Alltagslebens erblickt. - Paul Anton de Lagarde
  197. In Deutschland kann ich nichts mehr beginnen. Man verfälscht sich hier selbst. - Karl Marx
  198. Für meine lieben Deutschen bin ich geboren, ihnen will ich dienen! - Martin Luther
  199. Die alten Deutschen, sie wohnen auf beiden Seiten des Rheins. Sie liegen auf Bärenhäuten und trinken immer noch eins. - Wilhelm Ruer
  200. Legt um euch alle nicht nur das einengende, goldene Band der sittlichen Menschlichkeit, sondern auch das Stahlband der gleichhohen Vaterlandspflicht! Verstärkt dieses Stahlband immer weiter, bis es zur ehernen Mauer wird, in deren Schutze ihr leben wollt und einzig und allein leben könnt inmitten der Brandung der europäischen Welt! Glaubt mir, diese Brandung wird andauern. Keine menschliche Stimme wird sie bannen, kein menschlicher Vertrag wird sie schwächen! Wehe uns, wenn die Brandung ein Stück von dieser Mauer abgebrochen findet. Es würde zum Sturmbock der europäischen Völkerwogen gegen die noch stehende Feste werden. Das hat uns unsere Geschichte nur zu oft gelehrt. - Paul von Hindenburg
  201. Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun. - Richard Wagner
  202. Ein Appell an die Furcht findet im deutschen Herzen niemals ein Echo. - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  203. Denn mit Friedensliebe um jeden Preis, der keine Tatkraft zur Seite steht, kommt man nicht durch, jedenfalls schickt sie sich nicht für eine Großmacht, sondern höchstens für einen Vasallenstaat, wo man nichts weiter verlangt als ein knechtisches Stilleben. - Hermann Bahr
  204. Das deutsche Wesen ist noch gar nicht da, es muss erst werden; es muss irgendwann einmal herausgeboren werden, damit es vor allem sichtbar und ehrlich vor sich selber sei. Aber jede Geburt ist schmerzlich und gewaltsam. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  205. "Was ist der Mann?" fragen andere. "Wer ist sein Vater?" fragt der Deutsche. - Johann Gottfried Seume
  206. Die Ehre des deutschen Namens beruht auf der Ehre des deutschen Geistes. - Gotthold Ephraim Lessing
  207. Das eigentliche deutsche Übel heißt: Kleinlichkeit, Neid, Engherzigkeit, Pedanterie, Unbescheidenheit, Schulmeistergeist, Strebertum, Kopflosigkeit und Mangel an Grazie. Kurz Philistertum, und Pharisäertum von jeder Art. Wer jung und tapfer ist in Deutschland, soll hiergegen das Schwert ziehen! - Julius Langbehn
  208. Es ist der Charakter der Deutschen, daß sie über allem schwer werden, daß alles über ihnen schwer wird. - Johann Wolfgang von Goethe
  209. Wir Deutschen haben es noch nie leicht gehabt, weil es nicht unsere Art ist, das Leben leicht zu nehmen. Du sagst, es gäbe genug Oberflächliche? Wer spricht von diesen, sie hinterlassen keine Spur. Von unseres Wesens Inbild rede ich. - Unbekannt
  210. Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten. - Christian Friedrich Hebbel
  211. Wer — um nur einige zu nennen — mit Dürer und Holbein, wer mit Bach und Beethoven, mit Goethe, Schiller und Richard Wagner in Ehrfurcht und Liebe vertraut ist, wird deutsche Weltanschauung stets auf den ersten Blick von jeder anderen zu unterscheiden wissen. - Houston Stewart Chamberlain
  212. Hamburg liegt am Ausflusse der Ostsee in die Elbe. - Johann Georg August Galletti
  213. Werdet groß in eurer Brüder Mitte, Werdet Ruhm für euer Vaterland; Tauscht nimmer edle deutsche Sitte, Um des Auslands bunten Flittertand. - Ludwig Gotthard
  214. Was verlor Deutschland in seinem Staube? Eben was der Diamant in dem seinigen: die dunkle Schlackenrinde – und dann erschien der Glanz. - Jean Paul
  215. Die Deutschen stehen im Ruf eines guten Charakters, nämlich dem der Ehrlichkeit und Häuslichkeit; Eigenschaften, die eben nicht zum Glänzen geeignet sind. - Immanuel Kant
  216. Das ist unser Beruf, das ist die erste Aufgabe des Tages, daß wir Gerechtigkeit und Menschlichkeit üben lernen und Tapferkeit der Seelen und Ernst der Sitten, wodurch unsere Väter gelobt wurden, als uraltes deutsches Erbe voranstellen. Dann werden wir nicht untergehen und Gott wird über unseren Fahnen schweben. - Ernst Moritz Arndt
  217. Deutschland allein unter allen Nationen wahrt heute noch ein lebendiges, entwickelungsfähiges Heiliges. - Houston Stewart Chamberlain
  218. Der deutsche Hochgedanke hat dank der Normalwäsche den Weg durch Einheit zur Unreinheit genommen. - Karl Kraus
  219. Das Jahr ist lang und zählt der Tage viel, in denen man sich Freundliches erweisen kann, aber der Deutschen Sinnesart will auch dafür einen Tag vorgeschrieben haben, darum ist bei ihnen vor anderem Volk die Sitte der Weihnachtsbescherung eingeführt. Das gute Herz hat sein besonder Landrecht. - Joseph Victor von Scheffel
  220. Deutsches Volk, du konntest fallen, Aber sinken kannst du nicht! - Karl Theodor Körner
  221. Kein Deutscher bleibt, wo ihm wohl ist. - Johann Geiler von Kaysersberg
  222. Der Franzose gedenkt auf das Gegenwärtige, der Spanier auf das Künftige und der Deutsche auf das Vergangene. - Paul Winckler
  223. Was aber machte der Mann, der aus Deutschland  stammte, zuallererst? Er machte sich wichtig. - Kurt Tucholsky
  224. Die Deutschen haben die Feierlichkeit des langsamen Verstandes. - Arthur Schnitzler
  225. Der Geist ist in Deutschland immer die letzte Rettung nach den Niederlagen. - Kurt Tucholsky
  226. Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert. - Carl von Ossietzky
  227. Ihr bösen Teutschen, Man soll euch peitschen, Daß ihr die Muttersprach, So wenig acht! - Johann Michael Moscherosch
  228. Der Deutsche lügt, wenn er höflich ist. - Theodor Fontane
  229. Der Mensch und der Deutsche besonders bildet sich seine Welt, und was keine Bildung annimmt, lernt er ertragen. - Johann Christoph Friedrich von Schiller
  230. Gebe, o Jupiter, daß die Deutschen ihre Kräfte erkennen und ihren Fleiß auf höhere Dinge richten, dann werden sie nicht mehr Menschen, sondern Götter sein! - Giordano Bruno
  231. Das Verwachsen mit der Scholle ist ein Grundzug deutschen Charakters und eine Wurzel seiner Kraft. - James Gordon Bennett
  232. Deutschland ist das Indien des Abendlands. - Victor Marie Hugo
  233. Der Deutsche ist der geborene Infinitiv, er läßt sich deklinieren. - Christian Friedrich Hebbel
  234. Ein recht deutsch Herz trachtet nicht nach Reichtum, sondern nach Ehr und Glimpf und strebt nicht, wie es viel Gold und Silber gewinne, sondern wie es diejenigen überwinde und beherrsche, die dasselbige in so großer Menge besitzen. - Friedrich I. genannt der Rotbart, Beiname Barbarossa
  235. Es muß ein eigentümlicher Zauber in dem Worte »deutsch« liegen. - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  236. Alles muß der Mensch lernen, der auf Bildung Anspruch machen will: nur seine Sprache will der Deutsche nicht lernen, sie soll ihm von selbst kommen. - Ernst Moritz Arndt
  237. Immer die alte Leier: Ihr Deutschen seid halt Vereinsmeier! Wenn ihr nur Vereine gründen könnt, Dann seid ihr in eurem Element! - Heinrich Vierordt
  238. In Deutschland kann nur gehorchen, der zum Befehlen geboren ist. - Christian Friedrich Hebbel
  239. Nicht dort ist unser Vaterland, wo es uns endlich einmal wohl ergeht. Unser Vaterland ist vielmehr mit uns, in uns. Deutschland lebt in uns; wir stellen es dar, mögen wir wollen oder nicht, in jenem Land, dahin wir uns verfügen, unter jeder Zone. Wir beruhen darauf von Anfang an und können uns nicht emanzipieren. Dieses geheime Etwas, das den Geringsten erfüllt wie den Vornehmsten, – diese geistige Luft, die wir ein- und ausatmen – geht aller Verfassung voran, belebt und erfüllt all ihre Formen. - Leopold von Ranke
  240. Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und gab ihm Gewalt über andere. - Kurt Tucholsky
  241. Was Deutschland betrifft, so ist alles hoffnungslos. - Madame de Pompadour
  242. In Frankreich möchte sich der esprit gern Genie geben. In Deutschland möchte das Genie sich gern esprit geben. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  243. Politischen Stolz hat der Deutsche sehr wenig. - Heinrich von Treitschke
  244. Der Deutsche ist keusch und fordert von jedem, der sich mit einer Idee vermählt, eheliche Treue. Darum tadelt er auch so bitter jene Zeitungen, die als schlaue Kammerzofen der Zeit allen zärtlichen Launen ihrer Gebieterin schmeicheln und forthelfen. Aber das ist eine falsche Tugend. Seiner Handlungsweise muß man ergeben bleiben; dem Denker aber ist ein Harem erlaubt, damit er dem Zuge der Schönheit folge, nicht dem Zwange des Systems. - Carl Ludwig Börne
  245. Es kennzeichnet die Deutschen, dass man über sie selten völlig Unrecht hat. Die deutsche Seele hat Gänge und Zwischengänge in sich, es gibt in ihr Höhlen, Verstecke, Burgverliese; ihre Unordnung hat viel vom Reize des Geheimnisvollen; der Deutsche versteht sich auf die Schleichwege zum Chaos. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  246. Deutsche opferten sich recht eigentlich für die Menschheit, gaben ihren Nationalcharakter preis, um Weltbürger zu spielen und wurden – nichts! - Karl Julius Weber
  247. Die deutsche Nation war stets in Erfindung nützlicher Künste und Gewerbe die erste, weil sie die geduldigste und arbeitsamste ist. - Karl Julius Weber
  248. Die bedeutende Fähigkeit zur Arbeit und zum Nachdenken ist, ebenfalls einer der charakteristischen Züge der deutschen Nation. - Anne Louise Germaine de Staël
  249. Es ist nicht schwer, in diesem Lande den Propheten zu spielen, aber es bereitet wenig Vergnügen. - Theodor Fontane
  250. Die Deutschen werden nicht besser im Ausland wie das exportierte Bier. - Heinrich Heine
  251. Den Deutschen hat man vorgeworfen, dass sie bald den Franzosen, bald den Engländern nachahmen: da ist aber gerade das Klügste, was sie tun können: denn aus eigenen Mitteln bringen sie doch nichts Gescheites zu Markte. - Arthur Schopenhauer
  252. Ich hörte einen angeheiterten deutschen Mann einem Mädchen, das in eine Seitengasse einbog, die humoristisch deklamierten Worte nachrufen: "Da geht sie hin, die Schanddirne!" Es ist nicht anzunehmen, daß je ein Gesetz zustandekommt, welches erlaubt, deutsche Männer niederzuschießen, die mit einem einzigen Wort den vollständigen Beweis ihrer Unnützlichkeit auf Erden erbracht haben. - Karl Kraus
  253. Denn wir Deutschen sind solche Gesellen: was neu ist, da fallen wir auf und hängen daran, wie die Narren, und wer es uns wehrt, der macht uns nur toller drauf; wenn aber niemand wehrt, so werden wir's bald satt und müde, gaffen darnach auf eine anderes Neues. - Martin Luther
  254. Den richtigen Lesepöbel hat einzig und allein das ›Volk der Dichter und Denker‹ aufzuweisen. - Wilhelm Raabe
  255. Deutsch sein heißt vielen: amerikanisch, englisch, französisch oder japanisch – aber um alles in der Welt nicht deutsch sein! - Otto von Leixner
  256. Die Affen sehen auf die Menschen herab wie auf eine Entartung ihrer Rasse, so wie die Holländer das Deutsche für verdorbenes Holländisch erklären. - Heinrich Heine
  257. Du bist nicht fern, du bist nicht nah'; Wo find' ich dich, Germania? - Ferdinand Gustav Kühne
  258. Deshalb ist es auch kein Gegensatz, ein guter Deutscher und ein guter Europäer sein; ein Konflikt zwischen national und international existiert nicht. Die internationalen Formtendenzen sind in dem selben Sinn national wie die engeren, heimatlichen. - Harry Clemens Ulrich Kessler
  259. Wir Deutschen haben einen wenig lebendigen Formsinn, verbunden mit einem starken Gefühl der Unabhängigkeit, welches uns schwer macht aus Gemeingeist, ohne daß bürgerliches Gesetz oder militärische Zucht es gebieten, die persönlichen Neigungen einer Regel unterzuordnen. - Emil Du Bois-Reymond
  260. Was einen Deutschen ziert, ist weises Sichbequemen und zarter Takt, bei wohlgesittetem Benehmen. Man kennt sie überall an ihrer Art; wie Eier so ähnlich sehn sie sich. – Daher der Name Meier. - Erich Mühsam
  261. Das Deutsche Reich ist mit der ersten Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth gegründet worden. - Wilhelm Raabe
  262. Ganz Deutschland ist mit dem Sauflaster geplagt; wir Prediger schreien und predigen dawider, es hilft leider wenig; es ist ein böses altes Herkommen im deutschen Lande, wie der Römer Cornelius schreibt. - Martin Luther
  263. Das ist das Unglück der Deutschen als Schriftsteller, daß keiner sich mit seiner eigenen Natur hervorwagt. Jeder glaubt, er müsse mehr sein als er selbst. - Franz Grillparzer
  264. Während aber die Deutschen sich mit Auflösung philosophischer Probleme quälen, lachen uns die Engländer mit ihrem großen praktischen Verstande aus und gewinnen die Welt. - Johann Wolfgang von Goethe
  265. Der französische Soldat ist ein verkleideter Zivilist, der deutsche Zivilist ist ein verkleideter Soldat. - Kurt Tucholsky
  266. Der Deutsche genießt sich in seiner Substantialität bei unglücklicher Form, der Engländer ist stolz auf seine Stärke, der Franzose eitel in seiner Eleganz und seinem »point d'honneur«, der Italiener genießt in légèrem Behagen das Bewußtsein, ein klassisches Volk zu sein. - Friedrich Theodor von Vischer
  267. Das deutsche Leben gehört dem Aktenverkehr. - Kurt Tucholsky
  268. Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit! Beides gelang dir, doch nie glückte der gallische Sprung. - Johann Christoph Friedrich von Schiller
  269. Es wird ein Stück aufgeführt werden in Deutschland, wogegen die französische Revolution nur wie eine harmlose Idylle erscheinen möchte. - Heinrich Heine
  270. Der Deutsche fügt sich unter allen zivilisierten Völkern am leichtesten und dauerhaftesten der Regierung, unter der er ist, und ist am meisten von Neuerungssucht und Widersetzlichkeit gegen die eingeführte Ordnung entfernt. Sein Charakter ist mit Verstand verbundenes Phlegma. - Immanuel Kant
  271. Bei dem uralten Duell zwischen physischer Gewalt und freiem Gedanken ist die Gewalt im letzten Gang immer unterlegen. Wo eine diktatorische Herrschaft verwehren will, daß Ideen ausgesprochen, geformt, niedergeschrieben, verbreitet werden, da gibt es bald Verwesung, Friedhofsgeruch. Deutschland ist ein Land der differenziertesten öffentlichen Funktionen, man kann es nicht leicht in die Primitivität einer Kulistummheit zurückschrauben. Wo regierende Gewalten die Meinungsfreiheit der Mitlebenden mit einem Federstrich kassieren, da liefern sie sich nur den anonymen Mächten der Geschichte aus, die viel bösartiger und schonungsloser sind als der galligste Pamphletist. - Carl von Ossietzky
  272. Die Deutschen sind ein Volk von Ziegen, sie meckern immer. - Unbekannt
  273. Ein eigentümlicher Fehler der Deutschen ist, daß sie, was vor ihren Füßen liegt, in den Wolken suchen. - Arthur Schopenhauer
  274. Eine einzige Erfindung ist genug, Deutschland die größte Ehre zu machen, wenn es gleich sonst nichts aufzuweisen hätte: die Buchdruckerkunst, die edle Buchdruckerkunst ist es, was Deutschland so viel Ruhm gebracht, als kein anderes Volk von seinen Erfindungen erlangt hat, oder jemals hoffen kann. - Johann Christoph Gottsched
  275. Es sind zuverlässig in Deutschland mehr Schriftsteller, als alle vier Weltteile zu ihrer Wohlfahrt überhaupt nötig haben. - Georg Christoph Lichtenberg
  276. Der Germane ist hartnäckig, auch im Schlechten. Er selbst nennt es Treue. - Publius Cornelius Tacitus
  277. Wir Deutschen suchen noch immer lebenslang einen größeren Wert als andere Nationen in dem, was im gemeinen gelehrten Leben Studieren heißt, nämlich in dem Lernen in Schulen und Universitäten; denn nicht wenige Deutsche vermeinen noch immer, wenn sie die Anfangsgründe der Wissenschaften sich haben vorsagen lassen, hätten sie die Wissenschaften selbst erlangt. - Christoph Friedrich Nicolai
  278. Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muß die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts. - Heinrich Heine
  279. Wenn das Imperium unterginge, so bliebe die deutsche Würde unangefochten. Sie ist eine sittliche Größe, sie wohnt in der Kultur. - Johann Christoph Friedrich von Schiller
  280. Deutschland ist Freiheit, Allseitigkeit und Liebe,
  281. daß sie's nicht wissen, ändert nichts daran. - Johann Wolfgang von Goethe
  282. Die Deutschen sind keine Nation, und der erste Konsul kann mit ihnen machen, was ihm beliebt, nicht mit ihrer Zustimmung, aber ohne ihre Zustimmung, was auf eines herauskommt. - Anne Louise Germaine de Staël
  283. Wir Deutsche, unter unserem trüben Himmel, müssen das Licht, das außen fehlt, in uns suchen: Wir sind zu Nachdenkern vorherbestimmt. - Christian Gottfried Nees von Esenbeck
  284. Versteht sich der Mensch in Deutschland zu durchgeistigen, dann ist er der Segen der Welt, versteht er es nicht, dann ist er der Fluch der Welt. - Rudolf Steiner
  285. …wenn darum die deutschen Finanzminister und späterhin der Reichstag darüber rathen und thaten werden, wie am besten unsere Finanzen zu reformieren seien, so wird der Anfang immer heißen müssen: Schuldentilgung! Somit ist es keine leere Phrase, wenn der Volksmund sagt: Zahl deine Schulden, treu und bieder, Verbesserst du auch deine Güter.... Drum ruhig Volk, trag mit Geduld, Des theuren Vaterlandes Schuld. - Verfasser unbekannt
  286. Nicht die Samniten, nicht die Karthager, nicht die Gallier, nicht die Spanier, nicht einmal die Parther haben uns so oft herausgefordert wie die Germanen; ja, gefährlicher noch als die Macht der Arsakiden ist dieses Volk mit seinem Freiheitswillen. - Publius Cornelius Tacitus
  287. Es gibt keine Wahrheiten, die nur für die Deutschen da sind. Aber es gibt Wahrheiten, für die die Deutschen da sind. [... ] Gerade in der Gegenwart haben die Deutschen die gewaltigsten Menschheitsfragen zunächst in ihrer eigenen Mitte durchzukämpfen. - Friedrich Rittelmeyer
  288. Es ist und bleibt die deutsche Art, Zu streiten um des Kaisers Bart. - Daniel Sanders
  289. Möge Deutschland nie glauben, daß man in eine neue Periode des Lebens treten könne ohne ein neues Ideal. Möge es bedenken, daß wirkliches Leben von unten auf, nicht von oben her wächst, daß es erworben, nicht gegeben wird. - Paul Anton de Lagarde
  290. Sehen wir unsre Literatur über ein halbes Jahrhundert zurück, so finden wir, daß nichts um der Fremden willen geschehen ist. - Johann Wolfgang von Goethe
  291. Was auch über deutsche Einheit geredet und gedruckt, gesungen und getoastet worden, etwas Reales ist daraus nie geworden. - Helmuth Graf von Moltke
  292. Sich selbst will das deutsche Volk nie. - Wilhelm Raabe
  293. Wird dieses Jahr nicht vielleicht einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte bezeichnen, so daß wir uns jetzt auf der absteigenden Linie befinden? - Verfasser unbekannt
  294. Wir Deutschen sind von gestern. Wir haben zwar seit einem Jahrhundert ganz tüchtig kultiviert; allein es können noch ein paar Jahrhunderte hingehen, ehe bei unseren Landsleuten soviel Geist und höhere Kultur eindringe und allgemein werde, daß man von ihnen wird sagen können, es sei lange her, daß sie Barbaren gewesen. - Johann Wolfgang von Goethe
  295. Die Deutschen haben an der Arbeit so viel Vergnügen wie andere an der Sünde. - Jacques Rivière
  296. Hat schon irgend ein Zurechnungsfähiger das Wort vom Volk der Denker zu erschüttern gewagt? - Edward George Earle Lord Bulwer-Lytton
  297. "Deutsch sein heißt eine Sache um ihrer selbst willen treiben?" Heroischer ist: sie um seiner selbst willen treiben. - Alois Essigmann
  298. Dieses Deutschtum ist ein unerträgliches, und sein Wert besteht nur in der Einbildung. - Kurt Tucholsky
  299. Viele Deutsche glauben, sich jetzt dadurch patriotisch zu zeigen, daß sie Deutschland als Spucknapf gebrauchen, wenn sie in der Fremde sind! - Christian Friedrich Hebbel
  300. Jawohl, wir müssen wieder deutscher werden. Auch in Bezug auf unsere Muttersprache. - Verfasser unbekannt
  301. Sicherer als durch fremde Waffen wird die Kraft der Deutschen durch sie selbst gebrochen. - Claudius Nero Tiberius
  302. Was mich aber am meisten aufrichtet und guten Mutes erhält, ist, daß ich ein ehrlicher Deutscher bin. - Wolfgang Amadeus Mozart
  303. Die Deutschen – das Volk der Richter und Henker - Karl Kraus
  304. In Deutschland tut man alles mit Gewissenhaftigkeit, und in der Tat kann diese Eigenschaft nirgends entbehrt werden. - Anne Louise Germaine de Staël
  305. Ein Franzose weiß immer noch zu reden, selbst wenn er keine Gedanken hat: ein Deutscher dagegen hat immer etwas mehr Gedanken im Kopf, als er aussprechen kann. - Anne Louise Germaine de Staël
  306. Du kannst den Deutschen nicht mehr ehren, als wenn du ihn für einen Ausländer hältst. - Wilhelm Schlichting
  307. In Deutschland hat mehr als in irgendeinem andern Lande der Welt, nur der Pöbel Geld und wendet es in seiner Weise an. - Wilhelm Raabe
  308. Höhenflug und Tiefsinn, per Flügel oder Flosse – Germanengeist ging nie zu Fuß. - Emil Gött
  309. Die Deutschen — man hieß sie einst das Volk der Denker: Denken sie heute überhaupt noch? - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  310. Verkennt denn euer Vaterland, undeutsche Deutsche! Steht und gafft mit blöder Bewunderung großem Auge das Ausland an! Dem Fremden, den ihr vorzieht, kam's nie ein, den Fremden vorzuziehen. Er haßt die Empfindung dieser Kriechsucht, verachtet euch! - Friedrich Gottlieb Klopstock
  311. Deutschland war lange ein Wald, aber nach Wäldern ziehen sich Gewitter und Regen. - Jean Paul
  312. Deutschland ist der wundersamste und zukunftsreichste Ameisenbau, den es gibt, aber der Einzelne darin ist eine graue, reizlose, arbeitsame Ameise. - Robert Edler von Musil
  313. Deutschland ist nicht nur materiell im Zustand des Ausverkaufs; wir stehen auch mitten in einem schrecklichen Ausverkauf des deutschen Idealismus. - Hermann Bahr
  314. Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war. - Wilhelm II.
  315. Der Deutsche braucht ja wirklich nur endlich wieder einmal sein eigenes Herz kennen zu lernen und er wäre gesund und es siegte der Mut! Was schiert uns Macht und Ruhm und Lohn? Der Deutsche hat in sich selber Welt genug, um jede äußere entbehren zu können. - Hermann Bahr
  316. Man sagt, kein Mensch verliert im Ausland seine Nationalität so leicht wie der Deutsche. Sollte das nicht mehr an Deutschland als am Deutschen liegen? Wenn ein Vater mit fünf von seinen sechs Kindern zerfällt, ist immer der Vater schuld daran. - Alexander Otto Weber
  317. Mir scheint, die Natur des Deutschen ist recht natürlich abgemalt in dieser Mischung von Wein, Liebe und Milch. ›Liebfrauenmilch!‹ - Edmond Francois Valentin About
  318. Es hat viel edleres Blut dazu gehört, Goethe, Wagner oder Bismarck zu erzeugen, als einen Prinzen von X oder einen Herzog von Y. - Alexander Otto Weber
  319. Der Deutsche geht um das Ding herum, der Franzose fängt den Lichtstrahl auf, den es ihm zuwirft, und geht weiter. - Heinrich von Kleist
  320. Börne: Das deutsche Volk besteht aus dreißig Millionen Menschen. Nur einer davon hat das Pulver erfunden ... die übrigen, 29.999.999 Deutsche, haben das Pulver nicht erfunden. - Heinrich Heine
  321. Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten: jenes untergrub diese unaufhörlich, wie es sich gegenteils vieles aus ihnen zueignete und zuletzt alles zu einem deutsch-römischen Chaos machte. - Johann Gottfried von Herder
  322. Deutschland ist nicht an seinen unmoralischen, sondern an seinen moralischen Bürgern zugrunde gegangen. Die Moral wurde nicht unterminiert, sondern sie hat sich als hohl erwiesen. - Robert Edler von Musil
  323. Zur Gründung von Vereinen Sind die Deutschen stets bereit, Nur für eines gründen sie keinen, Für die deutsche Einigkeit. - Peter Rosegger
  324. Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage „Was ist deutsch?“ niemals ausstirbt. - Friedrich Wilhelm Nietzsche
  325. Teutschland ist nach langem Morden, Mit ihm selber eins geworden, Wird's auch bleiben ewiglich. - Sigmund Betulius von Birken
  326. Preußen, das Vaterland des Denkens. - Anne Louise Germaine de Staël
  327. Hier ist das deutsche Reich zu Ende, Und drüben gilt ein andres Geld, Doch deutscher Geist und deutsche Hände, Die gelten in der ganzen Welt. - Inschrift an der Prinz-Heinrich-Baude im Riesengebirge
  328. Unser deutscher Nationalcharakter will immer das Beste
  329. und verliert darüber oft das Gute. - Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
  330. Noch immer das hölzerne, pedantische Volk, Noch immer ein rechter Winkel, In jeder Bewegung und im Gesicht, Den eingefrornen Dünkel. - Heinrich Heine

 



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